Mit ‚Kreuzreim‘ ist ein Reimschema gemeint, bei dem die Reime am Ende der Verse dem Muster a-b-a-b folgen.
Ein Beispiel dafür ist die erste Strophe des Gedichts „Reiselied” von Hugo von Hofmannsthal:
Wasser stürzt, uns zu verschlingen,
(a)
Rollt der Fels, uns zu erschlagen,
(b)
Kommen schon auf starken Schwingen
(a)
Vögel her, uns fortzutragen.
(b)
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Ein Beispiel für den Paarreimist das Gedicht „Nachtgedanken“ von Heinrich Heine. Die Verse reimen sich darin nach dem Muster a-a-b-b. Die erste Strophe lautet:
Bei dem Reimschema ‚abcb‘ handelt es sich um einen halben Kreuzreim. Anders als beim normalen Kreuzreim (a-b-a-b), reimen sich hier nämlich nur zwei Verse.
Beispiel: ‚abcb‘
Die Wellen tragen Gedanken
(a)
Am Horizont ein fernes Licht
(b)
Die Nacht hüllt alles in Schweigen,
(c)
weiß und blank, verloren Gischt.
(b)
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